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Der Anfang vom Ende des klassischen Seefunk

 

Im Jahre 1976 wurden im Auftrag der Comsat USA drei Kommunikations- Satelliten gestartet und in einer geostationären Position, jeweils über dem Indischen- Pazifischen- und Atlantischem Ozean positioniert. Die Nutzung dieser Kommunikationssatelliten war primär für die amerikanischen Marine vorgesehen, aber für die internationale Seeschifffahrt gab es auch einen Transponder darauf. Für den abgedeckten Bereich des atlantischen Ozeans gab es 6 Telefoniekanäle, unbegrenzt Telexkanäle, und eine Notruffunktion darauf. Für die Installation an Bord stellte Comsat Terminals vom Typ Scientific Atlanta bereit.

Im Jahr 1977 habe ich die erste Marisat Anlagen Installation in Deutschland geplant und realisiert. Diese erste Satelliten Anlage wurde in Hamburg auf der Werft Blohm & Voss auf dem Schiff Songkhla der dänischen Reederei EAC installiert, in Betrieb genommen und betriebsklar übergeben.

 Historisch gesehen war das der Anfang vom Ende des klassischen Seefunk. Von diesem Zeitpunkt aus dauerte es aber noch bis zum 12 Januar 1999 bis zur offiziellen Freigabe des weltweiten Global Maritim Distress Safety System (GMDSS)

 

 Antenne wurde vom Hubschrauber an Bord gebrachtAntenne wurde vom Hubschrauber an Bord gebracht

 

 

Ein großes Tankschiff, die Texaco Norway, war auf dem Wege zum Persischen Golf um dort Ladung aufzunehmen. Aus Zeit- und Bedarfs-Gründen sollte die Installation und Inbetriebnahme einer Marisat Anlage, während der Fahrt, auf dem Wege zwischen Gibraltar und dem Roten Meer stattfinden. Erst einmal habe ich in Marbella/Spanien einen Hubschrauber gechartert um Flugversuche mit der schweren Antenne (450 KG) darunter durchzuführen. Wie die Geschichte weitergeht ist im Buch nachzulesen

 

 

 

 

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